Anatomy of Identity: Wie aus einer Idee Coffee Affair.s wurde

Anatomy of Identity: Wie aus einer Idee Coffee Affair.s wurde

von Franz Morish

Kaffee verbindet

Starten möchten wir mit einem kleinen Text von Tom, den er ziemlich am Anfang unserer Journey von Coffee Affair.s geschrieben hat, welcher stets Ausgangspunkt und Leitbild für uns war.

Kaffee verbindet.
Kaffee trinkt man auf allen Kontinenten.
Kaffee schmeckt selten gleich.
Und bringt unterschiedlichste Kulturen zusammen.
Kaffee gibt Stoff zum Diskutieren.
Und lässt einem manchmal das Gesicht verziehen.
An anderen Tagen zaubert er uns wiederum ein Lächeln in das Selbige.
Und nicht selten, hinterlässt er am Ende ein warmes Gefühl in unseren Herzen.

Was Kaffee allerdings nicht kann, 
ist sprechen. 
Uns von sämtlichen schönen
und manchmal traurigen Geschichten zu berichten, 
die sich tagtäglich, in all den Cafés und Coffee-Shops 
auf der ganzen Welt erzählt werden.

The world is full of stories. 
What about yours?

Genau diese Verbindung zwischen Kaffee und Menschen ist ein wichtiger Teil von
Coffee Affair.s und war die Initialzündung für „Anatomy of
Identity“.

Mehr als eine Merch-Idee

Vor ziemlich genau drei Jahren begann unsere Reise mit der Idee einer kleinen Merch-Collection. Doch je länger wir uns damit beschäftigten, desto klarer wurde: Wir wollten nicht einfach Kleidung mit unserem Namen bedrucken. Merch fühlte sich für uns zu sehr nach etwas Schnelllebigem an – nach Fast Fashion.

Wir wollten etwas Eigenes schaffen. Eine Brand mit Gedanken, Haltung und einer Identität, die man in jedem Piece spüren kann. Etwas, das mehr erzählt als nur, woher ein Kleidungsstück kommt.

Aus der ursprünglichen Idee wurde Schritt für Schritt Coffee Affair.s.

Vom ersten Schnitt bis zur fertigen Kollektion

Allein die Planung dauerte fast ein Jahr. In dieser Zeit haben wir Ideen gesammelt, Farben und Schnitte recherchiert und Stoffmuster angeschaut, besprochen, verworfen und wieder neu gedacht. Dabei haben wir auch mit einem Designer zusammengearbeitet. Gemeinsam entstanden erste Schnittmuster. Aus den zunächst rohen Entwürfen ließen wir Muster nähen, um die Schnitte anzuprobieren, weiterzuentwickeln und schließlich die finalen Formen zu finden.

Wir suchten eine Näherei, probierten aus und fanden schließlich unsere Produktionsstätten im Norden Portugals und in Italien. Mit jeder Entscheidung nahm die Kollektion mehr Gestalt an.

Eine Farbwelt mit Kaffee im Herzen

Auch die Farben sollten eine Verbindung zu unserer Welt schaffen. Zu den vier Hauptfarben Espresso, Oat Milk, Mahogany Rosé und Mocca Meringue kam als fünfte Farbe für unser Leinenhemd London Fog dazu. Für jedes Piece haben wir einen eigenen Namen gefunden, der eine Kaffeevarietät mit der jeweiligen Farbe verbindet. Ein Hoodie in Espresso heißt zum Beispiel Caturra x Espresso // Hoodie. Die Namen greifen Varietäten wie Arara, Paraíso, Caturra und Catuaí auf. So trägt jedes Piece seine eigene Kombination aus Farbe und Kaffeevarietät schlägt eine Brücke in den Ursprung des Kaffees.

Ein Zeichen, das Menschen verbindet

Mit Coffee Affair.s wollten wir eine Möglichkeit schaffen, Werte sichtbar zu machen: die Liebe zu Kaffee, zu echter Verbindung und zu den Geschichten, die Menschen miteinander teilen. Stellt euch vor, man entdeckt irgendwo auf der Welt jemanden mit einem Coffee Affair.s Piece. Man kennt sich noch nicht – und erkennt und spürt dennoch direkt etwas Gemeinsames.

Gerade in einer Zeit, die sich oft stürmisch und unübersichtlich anfühlt, kann uns das daran erinnern, was wirklich zählt. Daran, einander zuzuhören, den Blick für den Menschen gegenüber nicht zu verlieren und mit Verständnis aufeinander zuzugehen. Vielleicht ist es nur ein kleiner Anfang – ein Zeichen der Verbundenheit, das ein Gespräch entstehen lässt und uns für einen Moment näher zusammenbringt.

Aus vielen Gedanken, Gesprächen und Entscheidungen entstand also „Anatomy of Identity“: eine Kollektion, in der ein Stück unserer persönlichen Reise steckt. Und mit der Hoffnung, dass sie Menschen verbindet und uns daran erinnert, dass Nächstenliebe und Verständnis füreinander immer bei uns selbst beginnen.