Impressum

Der Röster

Der GIESEN Kaffeeröster W6A ist der perfekte Röster für eine Kaffeemanufaktur mit integrierter Kaffeebar. Er hat ein Fassungsvermögen von 6Kg bei einer Auslastung von 80% sprich 5 Kg.

Beim Rösten unterscheiden wir in eine FILTERKAFFEE Röstung - welche zwischen 13-15 Minuten bei ca 180 - 210°C erfolgt und eine ESPRESSO Röstung - welche zwischen 15- 18 Minuten dauert und bei ca 200 - 230°C erfolgt.

Es handelt sich hier um einen Trommelröster der es ermöglicht, schonend im Bereich bis zu 240°C zu rösten (die herkömmliche Industrieröstung erreicht Temperaturen von 400-600°C und röstet oder verbrennt den Kaffee in 2-4 min)

Ausserdem unterscheiden wir in verschiedene Bohnentypen und Herkunftsgebiete. Die zwei grossen Rohbohnentypen sind Arabica und Robusta welche sich in folgenden Merkmalen unterscheiden:

Arabica

Franz Morish Bohnentypen

im 7 Jahrhundert in Äthiopien entdeckt

überwiegend eine ovale Form mit ungeradem, schmalen Schnitt

Am wohlsten fühlt sich die Arabica-Pflanze, die mittlerweile ca. 70% des angebauten Kaffees ausmacht, bei 15-25°C auf 600-2300m Höhe

starken Duft, seiner hellen, haselnussbraun-rötlichen Creme und die feinere, fruchtigere Geschmacksnote

weniger bitter und hat einen geringen Chlorogensäuregehalt

Robusta

Herkunft &
Charakteristiken
unseres Kaffees

Äthiopien erzeugt sowohl gewaschenen als auch ungewaschenen Kaffee. Wichtige Regionen für den Kaffeeanbau in Äthiopien sind: Bebeka, Djimmah, Harrar, Lekempti, Limmu, Teppi, Sidamo und Yirgacheffee. Spezielle Sorten wie biologisch angebauter Kaffee oder Kaffee aus Schattenplantagen sind in kleineren Mengen auch frei handelbar.

Äthiopischer Qualitätskaffee zählt zu den besten Kaffees der Welt. Der typischer Geschmack und die fein ausgebildeten Säuren machen ihn so begehrt. Der legendärste Kaffee aus Äthiopien ist der Harrar, der in 1500 - 2100 m Höhe angebaut wird. Die goldgelben, fast bernsteinfarbenen Bohnen sind typisch für östliche Harrars. Sie haben einen ausbalancierten Geschmack mit guter Säure, vollem Körper und einem einzigartigen Mokka Aroma.

Kaffeetyp

Arabica

Hauptblüte

März bis Juni

Haupternte

Oktober bis April

Verschiffung

ganzjährig

Häfen

Dschibuti

Erntevolumen

2010: ca. 7,4 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

Japan, Deutschland, Saudi Arabien, Belgien, Frankreich Italien, USA

Ernteprozess

gepflückt wird von Hand

Aufbereitung

Nass- und Trockenaufbereitung

Fermentation

18 bis 40 Stunden

Trocknung

sonnengetrocknet

Sortierung

von Hand, mechanisch und elektronisch

Ebenso vielfältig wie die brasilianische Kaffeeindustrie sind die Geschmacksnuancen der hier produzierten Kaffeesorten. Trotz der merklichen Unterschiede sind brasilianische Kaffees in der Regel jedoch weich und mild mit wenig Säure. Sie bieten für jeden Geschmack etwas: Die Brasilianer selbst konsumieren gerne den leicht medizinisch schmeckenden Rio.

Ein kräftiges Aroma von Meerwasser weisen dagegen die im Norden in Küstennähe wachsenden Sorten auf. Im Südosten des Landes hat man nun alte Bourbon-Varietäten wieder entdeckt, die inzwischen als Plantagenkaffee angeboten werden. Sie zeichnen sich in erster Linie durch einen ansprechend mild-würzigen Geschmack aus.

Kaffeetyp

Arabica und Robusta

Hauptblüte

August bis September

Haupternte

Mai bis November

Verschiffung

ganzjährig

Häfen

Santos, Rio de Janeiro, Vitoria, Paranagua, Salvador

Erntevolumen

2009/2010: 49 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

Deutschland, USA, Italien, Belgien, Frankreich, Japan, Slowenien, Spanien

Ernteprozess

Gepflückt wird von Hand sowie maschinell

Aufbereitung

Nassaufbereitung

Fermentation

nur bei Nassaufbereitung

Trocknung

meist sonnengetrocknet

Sortierung

mechanisch und elektronisch

Ein reiches, rundes Aroma, eine gute Fülle und Spuren von leicht süßlichen Nussaromen: Das sind die Eigenschaften, die den hochwertigen, kolumbianischen Arabica-Kaffee auszeichnen. Der feinste Kaffee stammt aus der Region Medellín. Er verspricht einen kraftvollen Körper, ein volles Aroma und einen ausgewogenen Säuregehalt. Beim Verkauf und der Vermarktung erzielt der aus dieser Region stammende Kaffee Höchstpreise.

Der in Kolumbien produzierte Kaffee wird in drei unterschiedliche Kaffeequalitäten unterteilt: Der großbohnige Supremo und der weiche, säurebetonte Excelso sind gängige Qualitäten, die in zahlreichen Kaffeegeschäften geführt werden. Bei der dritten Qualität handelt es sich um die Durchschnittsqualität UGQ, was für "Usual Good Quality" steht.

Kaffeetyp

Arabica

Hauptblüte

Januar bis Mai

Haupternte

September bis Dezember

Verschiffung

ganzjährig

Häfen

Buenaventura, Cartagena, Santa Marta, Barranquilla

Erntevolumen

2009/2010: 12,5 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

USA, Deutschland, Japan, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz, Großbritannien, Niederlande

Ernteprozess

Gepflückt wird von Hand

Aufbereitung

maschinelles Waschen

Fermentation

30 Stunden

Trocknung

Sonnengetrocknet oder unter Glas

Sortierung

automatisch

In den Hochgebieten in Guatemala werden hauptsächlich Arabica-Bohnen angepflanzt, zu einem kleinen Teil jedoch auch Robusta-Sorten. Nach wie vor aktive Vulkane reichern den ohnehin schon nährstoffreichen Boden weiter an. Diesem Umstand verdankt der guatemaltekische Kaffee ein unvergleichliches Aroma: Ausgewogen im Geschmack, überzeugt er mit mondäner Fülle und vollem Körper bei sehr feiner Säure.

Das anmutig-würzige Aroma des Kaffees erhält durch eine leicht rauchige Note eine unverwechselbare Veredelung und ist das Markenzeichen des Kaffees aus Guatemala. Damit schafft er auch das Kunststück stark und herzhaft zu schmecken und gleichzeitig ein eher milder Kaffee zu sein.

Kaffeetyp

hauptsächlich Arabica, kleine Mengen Robusta

Hauptblüte

Januar bis März

Haupternte

August bis April

Verschiffung

November bis Juni

Häfen

Santo Tomas de Castilla, Acajutla

Erntevolumen

2009/2010: 3,8 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

USA , Deutschland, Japan, Belgien, Finnland, Frankreich, Italien, Schweden, Kanada, Niederlande

Ernteprozess

Gepflückt wird hauptsächlich von Hand

Aufbereitung

Nassaufbereitung

Fermentation

bis zu 36 Stunden

Trocknung

meist sonnengetrocknet

Sortierung

von Hand und elektronisch

Eine besondere Eigenschaft des indischen Kaffees ist, dass er von Natur aus weniger Säure hat als beispielsweise seine lateinamerikanischen Verwandten. Das heißt, er ist besonders magenschonend und damit gut verträglich. Kaffee aus Indien ist weich und ausgewogen im Geschmack, mit einem würzigen, kraftvollen Körper.

Kaffeetyp

Arabica und Robusta

Hauptblüte

März bis April

Haupternte

Dezember bis März

Verschiffung

von Januar bis Dezember

Häfen

Mangalore, Cochin, Chennai (Madras), Tuticorin, Mumbai (Bombay)

Erntevolumen

2007/2008: 4,8 Mio. Säcke (à 60 kg

Hauptabnehmer

Deutschland, Italien, Russland, Belgien, Spanien, USA, Polen

Ernteprozess

Gepflückt wird von Hand

Aufbereitung

Nassaufbereitung

Fermentation

36 Stunden

Trocknung

sonnengetrocknet

Sortierung

mechanisch, elektronisch und von Hand

Geschmacklich gesehen ist der indonesische Kaffe das Gegenteil der latein-amerikanischen Sorten: Er hat ein weiches Aroma, einen vollen Körper und einen erdigen Geschmack, der teilweise auch leichte Kräuternoten enthält. Aus diesem Grund sind indonesische Kaffeesorten als Bestandteil vieler Kaffeemischungen sehr beliebt. Als die "Schwergewichte" in der Kaffeewelt sorgen Sie für durchdringenden, tiefen und nachhaltigen Geschmack.

Speziell der Kaffee, der von Sumatra stammt, besticht durch einen vollen, zähflüssigen Körper. Hinzu kommt, dass er so gut wie keine Säure enthält, so dass die Intensität des Kaffeegeschmacks im Mund voll zur Geltung kommt.

Kaffeetyp

Arabica und Robusta

Hauptblüte

November bis Februar

Haupternte

Mai bis August

Verschiffung

von Juni bis Februar

Häfen

Panjang, Palembang, Belawan, Surabaya, Semarang, Djakarta

Erntevolumen

2009/2010: 6 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

Japan, Deutschland, Algerien, Italien, Korea, Marokko, Polen, USA, Niederlande

Ernteprozess

Gepflückt und selektiert wird von Hand.

Aufbereitung

Nassaufbereitung

Fermentation

12 bis36 Stunden

Trocknung

: Sonnengetrocknet (Arabica trocknet zwischen sieben und neun Tagen, um das hochwertige Aroma zu gewährleisten.)

Sortierung

mechanisch, elektronisch und von Hand

Uganda gehört zu den wichtigsten Robusta-Produzenten weltweit. Der ugandische Kaffee ist im Vergleich zu seinen afrikanischen Nachbarländern stärker und intensiver, bietet Kaffeefreunden jedoch natürlich die für afrikanische Kaffees typische frische Fruchtnote. Insbesondere für den ugandischen Robusta-Kaffee ist zudem zu vermerken, dass er einen sehr würzigen Geschmack und ein volles Aroma mit einer nur leichten Säure verbindet. Damit erhält man einen geschmacklich ausgeprägten Kaffee mit einer hohen Bekömmlichkeit.

Zusätzlich vereinfachen die ugandischen Außenbedingungen, das Klima, eine große Niederschlagsmenge und eine relativ geringe Anzahl von Schädlingen eine möglichst natürliche Kaffeeproduktion. Doch gibt es eine Bedrohung, die über den ugandischen Einwohnern schwebt: Experten gehen davon aus, dass durch den Klimawandel schon in wenigen Jahren keine Kaffeeproduktion in Uganda mehr möglich sein könnte.

Kaffeetyp

Robusta und (wenig) Arabica

Hauptblüte

Januar bis Dezember

Haupternte

Januar bis Dezember

Verschiffung

November bis September

Häfen

Mombasa, Dar-Es-Salam

Erntevolumen

2009/2010: 2,75 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer

Spanien, Sudan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Slowenien, Schweiz, Niederlande

Ernteprozess

Gepflückt wird von Hand

Aufbereitung

Nass- und Trockenaufbereitung

Fermentation

12-36 Stunden

Trocknung

hauptsächlich sonnengetrocknet

Sortierung

mechanisch und elektronisch